Zwischen den karibischen Inseln und der Ostküste der USA liegen die Bahamas, ein Archipel von 700 Inseln und mehr als 2.400 Korallenriffen, den so genannten Cays.
Dieses unvergleichliche Archipel zieht Scharen von Touristen an - doch Segler finden hier immer noch ein einmaliges Paradies mit weißen Stränden und im Wind sich wiegenden Palmen.
Das Wasser ist klar wie Gin und je nach Tiefe schimmert es in allen Farben.
Die Exumas sind der idyllischste Teil des Reviers. Sie erstrecken sich von Highbourne Cay im Norden über 100 Seemeilen bis nach Grand Exuma im Süden.
Hier schnorchelt man in kristallenem Wasser auf den schönsten Ankerplätzen der Welt. Die kleinen Inseln werden nur sporadisch versorgt und die überwiegende Mehrzahl der Eilande ist gänzlich unbewohnt.
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| Wind & Wetter: | Mildes subtropisches Klima. Im Sommer Durchschnittstemperaturen um 28°C, im Winter durch den Golfstrom selten unter 20°C. Besonders im Sommer herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Nachts gehen die Temperaturen auf ein angenehmes Niveau zurück. Wassertemperaturen zwischen 24° und 29°C. Die Windrichtungen auf den Bahamas unterliegen den Bewegungen des Bermuda-Hochs. In den Wintermonaten von Dezember bis Februar herrscht Nordost mit 15 bis 20 Knoten vor. Im Juni kommen die Winde aus Südost mit 10 bis 15 Knoten. Im September und im Oktober sind die Passatwinde am schwächsten und das Wetter ist weniger beständig. Beste Segelzeit: Ganzjährig. |
| Schwierigkeitsgrad: | Mittel bis hoch. Obwohl ein geschütztes Gewässer, ist das Revier nicht ganz einfach und keinesfalls für Anfänger geeignet. |
| Navigation: | Man muss mit teilweise heftigen Gezeitenströmen, Flachwasserpassagen und sich verändernden Sandbänken rechnen. Wenn man in den Abacos und den Exumas bleibt, ist das Revier aber auch familientauglich. Die meisten Distanzen sind mit einem schönen Schlag von ein bis zwei Stunden Länge zu überbrücken. Die Passatwinde wehen mit fünf bis 20 Knoten, der Riffbogen schützt die Meeresfläche und sorgt ganzjährig für gemäßigte See. In diesen flachen Gewässern ist es sehr wichtig, sowohl unterwegs als auch bei der Passage von Hafeneinfahrten mit den Gezeiten zu rechnen. Für die Strecke von Great Abaco zu den Exuma Cays muss man zwei bis drei Tagesetappen einplanen. |
| Häfen und Ankerplätze: | Im malerischen Man-O’-War Cay strömt der Duft der Kolonialzeit. Nach einem Schnorchelausflug im “Fowl Cay Marine Park” ankert man im türkisfarbenen Wasser der Bakers Bay am nördlichen Ende der Great Guana Cay. Green Turtle Cay mit dem pittoresken New Plymouth und Treasure Cay, wo die lokalen Meeresfrüchte locken, sind einige der vielen Highlights der Region. Hopetown, Sandy Cay zum Schnorcheln, Elbow Cay, White Soundsind sind weitere attraktive Ankerplätze der Abacos. Allerdings ist Frischwasser knapp, es gibt zwar einige Seen, meistens allerdings aus Salzwasser. |
| Anreise: | Derzeit gibt es keine direkte Verbindung aus Europa – am besten fliegt man mit Lufthansa oder LTU über Miami. Von dort ist es ein 35-Minuten-Flug bis Great Abaco. Falls man innerhalb der Inseln weiterfliegen möchte, geht das am besten mit Bahamasair. |
| Nicht möglich: | Direktflug und Kurzurlaub. |
Die Inseln und Inselchen wachsen auf uralten Korallen und variieren in ihrer Größe von der Fläche eines Vorgartens bis hin zu der eines Stadtparks.
Diese Cays sind eingebettet in ein Iabyrinthartiges Geflecht aus Wasserwegen, natürlichen Kanälen, Buchten und geschützten Wasserflächen.
Vor 200 Jahren war dies das ideale Versteck für die berüchtigten Piraten, die hier ihr Unwesen trieben; ihre Schätze sollen noch auf dem einen oder anderen lnselchen verbuddelt sein.
Heute lockt in jedem Frühling die "Family Island Regatta" Segler aus aller Welt nach Georgetown.
Vom englischen Erbe ist einiges erhalten geblieben: Gartenparties mit Tee und Gin und Krocket, Linksverkehr, sowie ein parlamentarisches System, das sich eng am britischen Modell orientiert.
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