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Literatur Empfehlung


„ Die Balearen ”
Bernhard Bartholmes
Edition Maritim


„ Spanische Küsten aus der Luft ”
Peter Kleinoth
Delius Klasing


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Yachtcharter Balearen

Bild einer Kirche Ronda, Andalusien

Drei Inselschwestern mit Charakter

Drei Inseln, drei Schwestern, so unterschiedlich wie die im Märchen. Die eine ist die ruhelose, die partysüchtige und kribbelige, geliebt von Nachtschwärmern und Lebenskünstlern aus aller Welt. Ihr Name ist Ibiza.

Die zweite, die größte, älteste und reifste, die mit den prallen Rundungen und schönen Ausbuchtungen, ist wegen ihres Lebensstils und ihrer Erfahrung weithin bekannt. Ihr Name: Mallorca.

Die dritte im Bunde ist die sanftere und abgeschiedenere unter den dreien; sie liebt die Kontemplation und wird vor allem von Einzelgängern und Individualisten verehrt, ihr Name: Menorca.

Dann gibt es noch die kleinen, die hübschen Stiefschwestern Formentera und Cabrera, die weniger berühmt sind und deshalb vor allem von Insidern geschätzt werden. Dragonera dagegen ist der kleine wilde Bruder, windumtost, mitten im Meer.

Hier erwartet Sie die Flotte unseres Hauptpartners Sunsail sowie die Flotten von Alboran, Latitud Cero, Nautikonrad, Cruesa und Viva Charter.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Unsere Ausgangshäfen:

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Satellitenkarte Yachtcharter Balearen

Reviereigenschaften

Wind & Wetter: In den Sommermonaten kann es überall auf den Balearen zu längerer Flaute bei hohen Temperaturen kommen. In der Regel aber weht in dieser Zeit eine leichte Tagesbrise - Thermik - aus östlichen Richtungen. In den anderen Jahreszeiten hängt der Wind von der Großwetterlage ab. Er ist dann meist wechselhafter und stärker, dazu muss mit Niederschlägen gerechnet werden. In der Bucht von Palma tagsüber häufig starker Süd- bis Südwestwind, in den Buchten von Pollensa und Alcudia überwiegend Nord- und Nordwestwinde. Achtung vor den Kapeffekten. Für die einsame Nordwestküste Mallorcas braucht man ruhiges Wetter, die Vorhersage zu Beginn des Törns entscheidet über die Umrundungsrichtung. Beste Segelzeit: Vor- und Nachsaison. Wer die Möglichkeit hat, einen Blick ins spanische Fernsehen zu werfen, sollte die Satellitenkarte um 21.00 Uhr nicht versäumen.
Schwierigkeitsgrad: Moderates Revier, das manchmal dem Tramontana und dem Mistral ausgesetzt ist. Segler sollten die Wetterentwicklung aufmerksam verfolgen. Bei stark auflandigem Wind ist das Einlaufen in die dort gelegenen Häfen und Buchten oft schwierig. Auch bei Südwinden sind die Buchten der nach Süden offenen Küstenabschnitte nur teilweise sicher.
Navigation: Auf markanten Kaps stehen Leuchttürme, die Häfen sind befeuert, die Literatur ist umfangreich. Mit GPS-gestützer Navigation kommt man rund um die Inseln und zwischen ihnen gut zurecht.
Häfen und Ankerplätze: Die privaten Marinas sind teuer, vor allem in den Sommermonaten ist dort der Platz knapp. Ibiza hat drei Hafenorte, Formentera einen, Menorca zwei, Mallorca ein gutes Dutzend. Die beschränkten Kapazitäten sind durch Dauerlieger oft blockiert. Auf den Balearen wird häufig geankert. Es gibt viele Buchten, viele sind als Tagesankerplätze zum Baden in Törnführern beschrieben, und viele – je nach Wetterlage – auch zum Übernachten geeignet. Obwohl der Ankergrund meist gut ist, sollte man den Wind nicht unterschätzen. Das gilt besonders für die Nordküsten. In den größeren Häfen gibt es alle Einkaufsmöglichkeiten. Das Wasser kann knapp sein, deshalb rechtzeitig die Tanks füllen. Bei einem Rundtörn um Ibiza bietet sich Cala de San Vicente, Cala Mastrella, Santa Eullia, Puerto de Espalmador, la Sabina, Cala de Port Roig, Platja de ses Illetes, Cala Badella, San Antonio, Cala Salada, Cala Benirras, Cala Portinax zum Einlaufen gut an.
Vorschriften und Behörden: Um Cabrera anzulaufen, braucht man eine Genehmigung, die man vor Törnbeginn einreicht. Der Aufenthalt ist zwischen Juni und August auf 1 Tag begrenzt. Im Mai und September sind 2 Übernachtungen möglich; in den anderen Monaten unbegrenzt.
Anreise: Mallorca: Von jedem deutschen Flughafen aus mit Lowcost-Carrier wie Air Berlin, EasyJet oder TUIfly. Ibiza: Samstags mit TUIfly ab Hamburg, Hannover, Stuttgart und Frankfurt. Air Berlin fliegt ebenfalls nonstop von zehn deutschen Flughäfen zu guten Preisen. Menorca: Von verschiedenen großen deutschen Flughäfen mit TUIfly.
Nicht möglich: Cabrera anzulaufen ohne vorher eine Genehmigung über den Vercharterer vor Ort eingeholt zu haben.
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Vino Tinto, Caramba und Olé!

Auf Mallorca, Ibiza und Formentera liegen die Ausgangsstationen für Törns von ein oder zwei Wochen. Wer nur eine Woche Zeit hat, umrundet das quirlige Ibiza oder segelt von Alcudia im Osten Mallorcas die 30 Meilen nach Menorca hinüber. Wer zwei Wochen hat, der umrundet Mallorca von West nach Ost oder umgekehrt. Dem rauhen Norden und dem Cabo Formentor sollten Sie unbedingt einen Besuch abstatten. Die verschiedenen Gesichter Mallorcas zeigen sich auch im pulsierenden Segel-Mekka Palma und der buchtenreichen Ostseite.

Bild von La Callobra

Für Leute mit noch mehr Zeit im Gepäck empfiehlt sich eine glatte runde Acht zu segeln, die alle drei Schwestern und ihre kleinen Stiefschwestern mit einschließt. Meistens liegen abseits ausgetretener Pfade oftmals die besten Flecken – Naturbuchten und feine Strände locken nach einem langen Schlag auf See.

Die Balearen sind ein vielfältiges und abwechslungsreiches Revier, das sich vor allem in der Vor- und Nachsaison von seinen angenehmsten Seiten erleben lässt.

Die Perle der Balearen aber ist Mallorca. Zu Unrecht als "Touri-Eiland" in Verruf geraten, bietet sie mehr, als der unvoreingenommene Besucher erwartet: Großstadt-Leben in Palma und tiefste Stille in Valdemossa, grüne Buchten mit sicheren Ankerplätzen und Marinas an der Südküste und ursprüngliche Fischerhäfen im Südosten und Norden. Die Insel besteht aus Gegensätzen zwischen Wüste und Hochgebirge, weiten Bays und engen Calas.

Wer einmal mit dem Auto oder Bus über die Insel fährt, wird über das gewaltige Gebirge im Norden mit seinen Steineichen- und Pinien-Wäldern genauso staunen wie über das fruchtbare Ackerland und die vielen Wassermühlen in der Ebene, die ockerfarbenen Dörfer mit ihren Orangen-,Mandel- und Olivenhainen, die weiten Sandstrände und die Dünenlandschaft im Südosten.

Bild von Nationalgericht Paella

"Auf Mallorca ist es gelungen, die Touristenströme zu konzentrieren und die übrigen Gebiete weitgehend in ihrem ursprünglichen Zustand zu belassen", urteilt ein Balearenkenner.

Wir Segler profitieren von dieser Entwicklung. Einerseits finden wir alle Versorgungsmöglichkeiten in den gut ausgerüsteten Marinas. Andererseits gibt es abseits der Ballungszentren noch genügend Frei- und See-Raum für uns und unsere Yachten.

Ihre Auszeichnung bekommen die Balearen für ihre besondere Lage im westlichen Mittelmeer, ihr ausgeglichenes Klima - man kann auch im Winter segeln - ihre zuverlässigen Winde (selten Flaute und selten Starkwind) und ihre vielfältige Segler-Landschaft - hier einsame Buchten, dort lebendige Häfen und Marinas.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

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