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Literatur Empfehlung


„ Cuba: A Cruising Guide ”
Nigel Calder
Imray


„ Cruising Guide to Cuba ”
Simon Charles
SOS Free Stock


Yachtcharter Cuba

Bild von Palme am Strand

Kuba ist anders und hat viele Gesichter

Paradiesische Landschaften, herrliche Strände, traumhafte Korallenriffe, bunte Kolonialstädte mit prachtvollen Fassaden, grüne Regenwälder und herzliche Menschen – das ist die eine Seite Kubas.

Die andere: Nostalgie pur, nach vierzig Jahren amerikanischen Embargos und dem Zusammenbruch des Ostblocks ein vergleichsweise armes Land, das dennoch verzaubert, auch wenn nicht alles so ist, wie man sich ein perfekt durchorganisiertes Reiseland vorstellt.

Cienfuegos, ca. 75 km östlich von Cayo Blanco gelegen, ist Ausgangshafen von Alboran und Platten Sailing.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Unsere Ausgangshäfen:

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Satellitenkarte Yachtcharter Cuba

Reviereigenschaften Kuba

Wind & Wetter: Das subtropische Klima macht Kuba ganzjährig attraktiv - die mittlere Jahrestemperatur beträgt 24,6 °C. Die vorherrschende Windrichtung ist Ost bis Nordost bei Geschwindigkeiten um die 10 Knoten (im Sommer etwas weniger). Da sich der Passat in den Wintermonaten einige Breitengrade nach Süden verlagert, kann es zum Aufeinandertreffen unterschiedlicher Windsysteme kommen, wobei die Richtung auf Nord und sogar auf West drehen kann. Im Sommer weht der Passat sehr verlässlich, durch den hohen Wasserdampfgehalt der Luft können sich jedoch Gewitterstörungen entwickeln. Im Spätsommer besteht die Gefahr von Hurrikans. Leuchtfeuer sind nicht immer alle in Funktion!
Kosten: Wasser bekommt man in jeder Marina. Aufgepaßt mit Landanschluß: der Strom wird manchmal abgeschaltet. Lebensmittel am besten vorbestellen. Es gibt zwar alles zu kaufen aber nicht immer und überall. Die Preise sind etwas höher als auf anderen Karibik-Inseln.
Anreise: Air France Zubringer nach Paris, weiter mit Air France direkt nach Havanna; mit KLM-Zubringer nach Amsterdam, weiter mit Martin Air nach Havanna; mit Iberia via Madrid nach Havanna; Condor-Flüge nach Havanna oder Varadero. Die Marina Cienfuegos liegt etwa drei Autostunden (ca. 250 km) von Havana entfernt. Stop-Over in Havanna möglich und empfehlenswert.
Nicht möglich: Außerhalb des vorgegebenen Segelreviers zu segeln, außerhalb der Marinas an Land zu gehen und Einheimische an Bord zu empfangen.
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In Kuba gibt es bereits einige Marinas. Sie liegen in bzw. bei Havanna. Mit 2 Millionen Einwohnern ist die kubanische Hauptstadt (La Habana) eine der lebhaftesten Städte in der Karibik.

Die UNESCO hat die Altstadt zum Weltkulturerbe erklärt. Um das Zentrum stehen dicht bei dicht vom Verfall bedrohte Häuser, durchfurcht von engen Gässchen.

Daneben das von Hochhäusern geprägte Stadtzentrum (Vedado), das in der Mitte des letzten Jahrhunderts entstand, als der Einfluss der USA am größten war. Das Nacional ist das berühmteste Hotel, in dem auch Hollywoodstars gerne absteigen.

Bild von Kubanischen Musikern

Havanna wird gerne mit Ernest Hemingway in Verbindung gebracht, der sich oft in der Bar La Bodeguita Del Medio zu einem Whiskey niederließ. Bekannt ist auch das grüne Botschaftsviertel mit dem Miramar, das an Miami erinnert.

Der 5 Kilometer lange Schutzwall Malecón am Meer ist besonders abends ein beliebter Treffpunkt. Das prunkvoll eingerichtete Capitolio, das nach dem Vorbild des Kapitols in Washington erbaut wurde, war der Sitz der kubanischen Regierung.

Im Präsidentenpalast ist heute das Museo de la Revolución untergebracht, vor dem unter einer Glaskuppel die Granma zu bewundern ist, die Yacht, auf der Fidel Castro und seine Rebellen 1956 nach Kuba zurückkehrten.

Cienfuegos, die Küstenstadt mit französischem Flair, (Ausganshafen von Charterfirmen), 325 km südöstlich von Havanna, liegt am Fuße der Escambray Berge und hat einen malerischen Hafen, der noch heute ein wichtiger Ausfuhrhafen für Zucker, Zitrusfrüchte und Tabak ist.

Das Stadtzentrum wurde im 19. Jh. mit Hilfe französischer Siedler aus Louisiana erbaut, weshalb viele der schönsten Gebäude an New Orleans erinnern.

Die Hauptsehenswürdigkeiten um den Parque José Martí sind die Kathedrale und das Teatro Tomás Terry, das vor allem mit seinem prunkvollen Interieur begeistert.

Näher am Hafen liegen die Burg, das Castillo de Jagua und der Palacio de Valle mit seinen maurischen Einflüssen. Das historische Trinidad (444 km östlich von Havanna) hat sich die Atmosphäre einer alten Kolonialstadt bewahrt. 1514 gegründet, war Trinidad eine der ersten Städte Kubas. Die zahlreichen Prachtbauten sicherten der Stadt ihren Platz unter den von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichneten Orten der Erde. Neben den kopfsteingepflasterten Straßen und pastellfarbenen Häusern sind der elegante Parque Martí und das Museo Romántico zu besichtigen. Der 50 Meter hohe Torre de Manaca Iznaga bietet einen herrlichen Rundblick auf das Tal der Zuckermühlen und die Escambray Berge.

Segeln vor Kubas Küste ist der reine Genuss: Über Wasser ein Schwelgen in psychedelischen Farben und samtener Luft, unter Wasser Weltklasse-Schnorcheln und überdurchschnittliches Tauchen an zig Kilometer langen Korallenriffen.

Auf den vorgelagerten Inseln begegnet man noch Leguanen, Gürteltieren, Schildkröten, Ibissen, Reihern, Kolibris, Flamingos und unzähligen anderen Tierarten – wären nicht die Mücken, gegen die man sich mit Autan und Moskitonetz schützen muss.

So vergehen die Tage - unbewohnte Inseln und Strände und Mangrovensümpfe erforschen, baden, schnorcheln, fischen. Der Ankerplatz in der Passage zwischen Cayo Rosario und Cayo Cantiles – hier fehlen seit dem letzten Hurrikan die in der Karte verzeichneten Tonnen - ist meist die Wendemarke. Für die Isla de la Juventud, die Robert Louis Stevenson als Vorlage für die "Schatzinsel" diente, und für andere Abenteuer reicht meist die Zeit nicht mehr.

Nur zum Segeln ist Kuba allerdings viel zu schade. Es gibt so viel zu erleben und zu entdecken auf dieser Insel, von der niemand weiß, wie lange sie noch so sein wird, wie sie ist. "The time to go is now", urteilt "Lonely Planet", die Bibel aller Individualreisenden, und ruft auf zum unverzüglichen Aufbruch in "eines der letzten wirklich unverdorbenen Länder der Welt."