Segeln über offene See - in der Ägäis wird jeder Tag zum Segelfest. Jeden Tag eine andere Insel, ein anderer malerischer Hafen, ein anderes weißes Kykladendorf mit Kirchen, Klöstern und Tavernen.
Wer es aber lieber gemütlicher angeht, der findet im Saronischen Golf oder im Ionischen Meer Familien-Reviere von quirliger bzw. sanfter Schönheit.
Grünbewaldete Inseln wie Poros, Hydra, Spetsä und Ägina sind - trotz ihrer Nähe zu Athen - ein angenehmes Segel- und Urlaubsrevier.
Gleiches gilt für die Inseln im westlicher gelegenen Ionischen Meer, - sie sind noch ruhiger und stiller. Korfu ist das Zentrum dieses Segelreviers.
Die Inseln des Dodekanes sind mit ihrer herben Schönheit ein noch weithin unentdecktes Revier. Wegen seiner vielen geschützten Buchten und kleinen Häfen empfehlen wir Ihnen diese Inseln ganz besonders.
Unsere langjährigen Partner in Griechenland sind die Firmen Sunsail, Vernicos, Kiriacoulis, Athenian Yachts, Padomar, Kavas, Olympic Yachting.
Größtenteils bieten diese Vercharterer auch Oneway-Törns zwischen verschiedenen Stützpunkten an.
Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!
| Das Revier | Griechenland ist nicht gleich Griechenland. Mindestens fünf verschiedene Reviere stehen zur Wahl: Die Kykladen sind rauh und sportlich, der Saronische Golf ist einfacher, aber oft sehr belegt, das Ionische Meer ist sanft, lieblich und familienfreundlich, die Sporaden sind von großer Schönheit und ebenfalls für Familientörns geeignet. Und das Revier zwischen Samos und Kastellorizon, der Dodekanes, ist landschaftlich reizvoll und nicht so überlaufen wie die westlicheren Gegenden. |
| Beste Segelzeit: | Ist vom Revier abhängig. Die Kykladen können im Frühjahr und Herbst, wenn der Meltemi noch nicht oder nicht mehr weht, traumhafte Segeltage bescheren. Weht allerdings der Meltemi (in der Regel Mitte Juni bis Mitte Sept.), wird der Segeltörn mitunter zum Ritt durch den Hexenkessel, in den sich nur erfahrene Crews wagen sollten. Die übrigen vier Reviere sind vor allem in der Vor- und Nachsaison angenehm, familientauglich und vor allem die Inseln des Dodekanes kontrast- und buchtenreich. |
| Wind und Wetter: | Im Sommer bestimmt der Meltemi den Tagesrhythmus, auch in den Sporaden, im Saronischen Golf und im Dodekanes, wenn auch in abgeschwächter Weise. Im Zentrum der Kykladen um Tinos, Mykonos und Delos weht er am stärksten, an den Rändern nicht ganz so heftig. Das sorgt zwischendurch für angenehme Segelbrisen. Weniger angenehm sind die Südoststürme im frühen Frühjahr und späten Herbst sowie im Winter. Alle Ankerplätze, die im Sommer gut schützen, sind dann unbrauchbar. Fallendes Barometer kündigt Südostwind an. |
| Schwierigkeit: | Mittel bis hoch (Kykladen), leicht bis mittel in den übrigen Revieren. Die Entfernungen zwischen den Inseln sind meist Tagesetappen. Wird man dazwischen erwischt, ist man schnell zum Reffen gezwungen. Gutes Ankergeschirr ist Voraussetzung, denn nachts kann es oft heftig von den Inselbergen fauchen. Jede Insel hat einen eigenen Inselhafen; man teilt sich die Anleger mit Fischern und Ausflugsbooten. Nur wenige Marinas. |
| Kosten: | Nicht mehr so günstig wie noch vor Jahren. Allerdings sind Wein und andere Alkoholikas deutlich günstiger als in der Türkei. |
| Anreise: | Mit mehr oder weniger günstigen Airlines von fast allen deutschen und europäischen Flughäfen nach Athen, Korfu, Preveza, Kos und Samos |
| Nicht möglich: | Schickes Ausgehen in schicker Abendkleidung wie an der Cote Azur - der Blazer kann zu Hause bleiben. |
Im Frühjahr und Herbst, wenn der Meltemi, der ägäische Nordwind, noch nicht (oder nicht mehr) allgegenwärtig ist und an den Fensterläden und Türen der Inselhäuser klappert und rattert und die Segler manchmal länger als beabsichtigt im Hafen festhält, bietet die Ägäis sportlichen Crews mit ausreichender Erfahrung die Möglichkeit, eines der "verzwicktesten Reviere der Welt" (Zitat eines Weltumseglers), kennenzulernen.
Verzwickt deshalb, weil der Wind oft unerwartet rasch zupackt und ehe man sich versieht, zu Sturmstärke anwächst. Vor allem in Lee der Inseln.
In der Vor- und Nach-Saison weht er auch schon mal aus Süden oder Südosten. Dann kann man wieder "Höhe machen", die man vorher im Meltemi-Ritt verloren hat.
Anmerkung: Das Wort Meltemi kommt vom italienischen "beltempo", sprich "schönes Wetter" und wurde im Laufe der Zeit im mittelmeerischen Sprachengewirr und Seemannskauderwelsch zu "beltemp", "meltemp", "meltem" und schließlich "meltemi".
Der Schönwetter-Wind weht aber nicht nur im Hochsommer, wenn die Sonne scheint. Er kann zu jeder Zeit und auch mal bei bedecktem Himmel loslegen.
Vorsicht ist immer geboten. Wetterbericht: Radio Athen, 729 jHz, jeden Morgen (außer sonntags) um 6:30 Uhr in griechischer und englischer Sprache.
Die Ägäis ist also mitunter ein recht rauhes Revier. Stürmische See zwischen den Inseln und Fallböen sind das Salz in der Suppe des Ägäis-Seglers. Selbst erfahrenen Skippern wird dann alles abverlangt.
Wer es gern sportlich hat und sich und seine Crew ausreichend kennt, mag im Juli oder August zur Hoch-Zeit des Meltemi ins Zentrum der Kykladen nach Mykonos segeln!
Wer es aber lieber gemütlicher angeht und die Bouzuki-Musik dem pfeifenden Wind in den Wanten vorzieht, der findet im Saronischen Golf oder im Ionischen Meer Familien-Reviere von quirliger bzw. sanfter Schönheit. Grünbewaldete Inseln mit so vertraut klingenden Namen wie Poros, Hydra, Spetsä und Ägina, sind - trotz ihrer Nähe zu Athen - ein angenehmes Segel- und Urlaubsrevier. Gleiches gilt für die Inseln im westlicher gelegenen Ionischen Meer, die noch ruhiger und stiller sind und deren Zentrum Korfu ist.
Die Inseln des Dodekanes sind weniger rauh als das Inselmeer der Kykladen. Sie liegen vor der türkischen Küste. Patmos, Leros, Kalymnos sind das nördliche Dodekanes-Revier, Kos, Nisiros, Tilos, Simi und Rhodos das Südliche. Trotz ihrer "Randlage" sollten Skipper und Crew achtgeben - der "Beltempo" sorgt auch hier noch im Handumdrehen für Aufregung.
Trotzdem: Die Inseln des Dodekanes sind mit ihrer herben Schönheit ein noch weithin unentdecktes Revier. Allein aus diesem Grund, und wegen seiner vielen geschützten Buchten und kleinen griechischen Häfen empfehlen wir Ihnen dieses Revier ganz besonders.
Nach wie vor ist das Ionische Meer eine abwechslungsreiche Alternative für Segler, die nicht mit einem einzigen Revier "verheiratet" sind. Mit den Inseln Korfu, Levkas und Kefallinia gehört das "sanfte Meer" zum Schönsten, was Griechenland-Segler erwarten können. Die "lieblichen Inseln" sind so grün und sanft wie große Teile der türkischen Küste. Besonders reizvoll sind die kleinen Inselorte, die noch deutlich den italienischen Einfluß in ihrer Architektur ausstrahlen - und die vielen kleinen Buchten, die mit glasklarem Wasser zum Baden, Schnorcheln und Tauchen einladen.
Ithaka ist die berühmteste der Ionischen Inseln, bekannt als die Insel des Odysseus. Noch heute wird ein Ort gezeigt, der als Platz gilt, an dem Odysseus Burg gestanden haben soll.
Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!
Seitenanfang