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Literatur Empfehlung


„ Kroatische Küste - Kvarner Bucht ”
Bodo Müller
Edition Maritim


„ Dalmatiens Küsten aus der Luft ”
Peter Kleinoth
Delius Klasing


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Yachtcharter Kroatien

Luftaufnahme kroatischer Strand

Die Küste der tausend Inseln

Die kroatische Küste mit ihren hunderten vorgelagerten Inseln, den alten malerischen Häfen und berühmten Baudenkmälern ist für Segler das Eldorado in erreichbarer Nähe.

Den stillen Ankerbuchten und renovierten, den zum Teil neu entstandenen Marinas und auch dem mitunter meistens mäßig aber auch kräftig wehenden Wind verdankt Kroatien eine stetig wachsende Popularität.

Wie wertvolle Perlen einer Kette reihen sich von Nord nach Süd die Ausgangshäfen Sloweniens, Istriens, der Kornaten sowie Dalmatiens beinahe Lückenlos bis Montenegro aneinander.

Augen und Herz wird hier ein vorzügliches Revier präsentiert.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Unsere Ausgangshäfen:

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Satellitenkarte Yachtcharter Kroatien

Istrien - Sprungbrett nach Süden... und zum Bleiben

Istrien, die größte Halbinsel der nördlichen Adria, liegt zwischen dem Golf von Triest und der Kvarner Bucht vor Rijeka.

Die meisten Segler nutzen den leicht erreichbaren Standort als Absprungplatz für ihren Törn in südlichere Regionen - zur Inselwelt der Kornaten oder gleich nach Dalmatien. Bei Landurlaubern gilt die Region als beliebtes Ferienrevier.

Bild einer Gasse in Krk

Genau dies ist der Grund weshalb es die meisten Segler fort zieht: weiter im Süden geht es weniger touristisch zu, vor allem in der Hochsaison. Dabei sind die istrischen Hafenstädte Rovinj und Porec zauberhafte Orte, vor allem in der Vor- und Nachsaison. Im Frühjahr und Herbst gibt es in der nördlichen Adria auch mehr segelfüllende Brisen als in den oft flauen Hochsommer-Monaten Juli und August.

Die Küste ist tief gegliedert, einige Meeresarme wie der Limfjord zwischen Vrsar und Rovinj oder die Bucht von Plomin reichen tief ins Innenland und haben fjordähnlichen Charakter. Der Fremdenverkehr an der Küste hat eine bis ins 19. Jahrhundert zurückreichende Tradition.

Zentrum und größte Stadt Istriens ist die Hafenstadt Pula mit ihren großen Marinas wie Marina Veruda und ACI-Marina. Bekannte Küstenorte mit Häfen bzw. Marinas sind Medulin, Rovinj, Porec, Icici, Lovran, Medveja, Moscenicka Draga, Opatija und Umag im kroatischen, sowie Koper, Portoroz, Piran und Izola im slowenischen Teil.

Mit dem alten malerischen Fischerstädtchen Izola mit venezianischer Vergangenheit und dem „Rosenhafen“ Portoroz, mit einer Marina der Superlative, hat man zwei alternative Ausgangshäfen für eine Törn in der Nordadria an der Grenze Italiens.

Krk ist die größte Insel Kroatiens und liegt vor der Küste im nördlichsten Teil der Kvarner Bucht. Eine Brücke verbindet Krk mit dem Festland, der Flughafen Rijeka liegt nördlich von Krk. An der Südwest- und Westküste gibt es mehr sichere Häfen wie Marina Punat, wenn im Norden die Bora tobt.

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Reviereigenschaften Istrien

Wind & Wetter: Das Revier ist im Hochsommer schwachwindig bei Temperaturen teilweise über 30°, in der Vor- und Nachsaison ist es abwechslungsreicher: mehr Wind, aber auch mehr Niederschlag. Beste Segelzeit: Frühjahr für Männercrews und Juli bis Anfang September für Familientörns.
Schwierigkeitsgrad: Einfach im Sommer wenn der Nordwestwind Mistral weht. Im Frühjahr und Spätsommer mittel – die Bora stürzt aus Nordost von den Bergen über Istrien auf Meer.
Navigation: Vor der Küste liegen einige Felsen und kleine Eilande, die aufmerksame Navigation erfordern. Der Tidenhub ist in der Nordadria größer als im Süden und kann bei Springtiden schon mal einen Meter betragen. Insbesondere in Durchfahrten und an Kaps können die üblichen maximalen Strömungen von 0,5 Knoten in solchen Fällen deutlich überschritten werden.
Häfen und Ankerplätze: Die Törnplanung ist problemlos, denn die Häfen liegen dicht beieinander. Voll ist es in der Hochsaison - die Liegeplätze an den preiswerten Stadtpiers sind dann meist schon belegt. Achtung: nicht überall wird zwischen Hoch- und Nebensaison unterschieden. Es gibt jedoch auch viele Ankerplätze; bei starkem Westwind sind allerdings nicht alle sicher.
Vorschriften und Behörden: Der Skipper soll einen „Amtlichen Führerschein für Yachten mit Küstennavigation“ besitzen. Zusätzlich ist ein amtliches „Betriebszeugnis für Funker“ (des Skippers oder eines Crewmitgliedes) erforderlich. Dies kroatische Funkzeugnis kann man durch eine Prüfung bei der jeweiligen Hafenbehörde erwerben. Es hat allerdings nur in Kroatien Gültigkeit.
Anreise: Entweder mit dem Auto (von München ca. 600 Kilometer) oder mit TUIfly von München, Stuttgart, Köln, Hannover, Leipzig nach Rijeka (Flughafen liegt auf der Insel Krk)
Nicht möglich: Meilen abreißen
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Inseln, Inseln ohne Zahl: die Kornaten

Kroatien ist ein exzellentes Segelrevier, günstig gelegen, gut erreichbar und wunderschön, gar keine Frage. Entgegen aller Unkenrufe gibt es hier auch im Hochsommer Wind - den lieblichen Schönwetter-Nordwest namens Maestrale, der nichts mit seinem französischen Namensvetter Mistral gemein hat.

Bild des typisch kroatischen Küste

Windstille Nächte, langes Ausschlafen - vor 10 Uhr geht gar nichts -, am Nachmittag Segelspaß in Badehose bei 4 oder 5 Windstärken, so vergehen hier die Segeltage. Im warmen Licht der untergehenden Sonne und der einschlafenden Brise findet sich immer ein einigermaßen einsamer Liegeplatz. Herrlich.

Aber es kann auch anders sein, davon zeugen die regelmäßigen Sturmwarnungen über Funk, die man nicht überhören sollte. Blitz und Donner können aus heiterem Himmel zu Panik und Aufbruch veranlassen. Oder der Garbin kann einsetzen, eine stürmischer Südwest.

Insgesamt steht das Revier für eine einzigartige Inselvielfalt und ist nach wie vor günstiger als der größte Teil des übrigen Mittelmeeres - die Türkei ausgenommen -, und bietet bei allem Trubel Refugien der Ruhe und Stille im Inselpark der Kornaten. Unvergessliche und intensive Segelerlebnissen sind zu gewinnen.

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Reviereigenschaften Kornaten

Wind & Wetter: Das Wetter in der Adria ist genau so vielseitig wie ihre Küsten. Neben dem angenehmen Westwind Maestrale lauert im Frühjahr und Herbst der Südost, Jugo genannt, und fast zu jeder Jahreszeit die Bora aus Nordost; der Garbin kommt aus Südwest und kann ebenfalls Sturmstärke erreichen. Im UKW-Radio wird ein Wetterbericht auch in Deutsch gesendet, der unbedingt abgehört werden sollte. Beste Segelzeit: Juni bis Mitte September. Allerdings ist das Revier im Juli und August ziemlich voll. Man sollte deshalb frühzeitig die Marinas oder Ankerbuchten ansteuern.
Schwierigkeitsgrad: Einfach bis Mittel.
Navigation: In Kroatien gibt es 43 Marinas, davon gehören 21 dem ACI - Adriatic Croatia International Club-. Die meisten Marinas haben Murings. In den Buchten liegen Bojen aus, für die eine Gebühr zu entrichten ist; auch Ankern schützt davor nicht - der Staat verteilt Lizenzen per Pacht.
Häfen und Ankerplätze: Skipper soll ein „Amtlichen Führerschein für Yachten mit Küstennavigation“ besitzen. Zusätzlich ist einer amtliche „Betriebszeugnis für Funker „ (von Skipper oder einer von der Crew) erforderlich. Eine kroatische Funkzeugnis kann man nach einer Prüfung bei jeweiliger Hafenbehörde erwerben, die allerdings nur in Kroatien die Gültigkeit hat.
Vorschriften und Behörden: Skipper soll ein „Amtlichen Führerschein für Yachten mit Küstennavigation“ besitzen. Zusätzlich ist einer amtliche „Betriebszeugnis für Funker „ (von Skipper oder einer von der Crew) erforderlich. Eine kroatische Funkzeugnis kann man nach einer Prüfung bei jeweiliger Hafenbehörde erwerben, die allerdings nur in Kroatien die Gültigkeit hat.
Anreise: Mit dem Auto von Hamburg 1500 Kilometer nach Sukosan, von München 760 Kilometer. Von Friedrichshafen und Köln gibt es Direktflüge nach Zadar. Linienflüge mit Croatia Airlines gibt es ab Hamburg, Hannover und Frankfurt. Split erreichen Sie auch mit Croatia Airlines via Zagreb, mit Austria Airlines via Wien oder mit Malev via Budapest.
Nicht möglich: Abend für Abend Disco- und City-Life - die Stärken des Reviers sind eindeutig buchtenreiche Inseln und Natur.
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Dalmatien - Küste der schönen Inseln und prächtigen Städte

Mit den vorgelagerten Inseln und stillen Ankerbuchten ist Dalmatien ein Traumrevier im Süden Kroatiens. Entlang der Küste entstanden viele Häfen und Marinas, die einen sicheren Aufenthalt von der Insel Rab im Norden bis zur Bucht von Kotor im Süden ermöglichen.

Die malerischsten Städte mit ihren berühmten Baudenkmälern sind Split, das wirtschaftliche Zentrum mit seiner großen Marina, Zadar (das zu venezianischer und österreichischer Zeit Hauptstadt war), Sibenik, zeitweilige Hauptstadt des mittelalterlichen Königreichs Kroatien, und als Highlight das mittelalterliche Dubrovnik, das als Kulturzentrum Kroatiens gilt und auf der Liste des Unesco Weltkulturerbes steht.

Bild von Brücke in Trogir

Seit dem Zerfall Jugoslawiens gehört Dalmatien zum unabhängigen Kroatien.

Während des Krieges teilweise stark zerstört, sind die Schäden heute fast alle beseitigt und die Marinas und Häfen können wieder als Ausgangspunkt für unvergessliche Törns an dieser einmalig schönen Küste genutzt werden.

Mitteldalmatien ist der Bereich von der historischen Stadt Trogir über Split mit den vorgelagerten Inseln Solta, Brac, Hvar bis nach Makarska am Festland.

Dubrovnik, Perle der Adria, hat einer der schönsten und naturgeschützten Marinas in Süddalmatien, der am Ende eines kilomaterlangen Meeresarmes liegt, umgeben von Palmen und Zypressen. Ab Dubrovnik nach Norden liegen eine der schönsten Inseln des Reviers: Elaphitische Insel mit Sipan, Lopud, Kolocep, Mljet, Korcula, Vis, Lastovo und die Halbinsel Peljesac.

Für 2-Wochentörns bietet sich Dubrovnik als Ausgangshafen für Törns nach Montenegro an. Auch Einwochentörns direkt ab Kotor in Montenegro sind möglich.

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Reviereigenschaften Dalmatien

Wind & Wetter: Der Maestrale weht im Sommer tagsüber meist von See und der Buren nachts mäßig von Land. Bei blauem Himmel fällt die "heitere" Bora oft mit voller Wucht auf die Küste herunter, die "schlechte" oder "dunkle" Bora dagegen mit Wolken und Regen. Schirokko kommt meist in der Vor- und Nachsaison ab Mitte September mit schlechtem Wetter und hohem Seegang aus Südost. In der Hochsaison wird stündlich ein Wetterbericht in Kroatisch, Italienisch, Englisch und Deutsch auf Kanal 69 gesendet. In den Sommermonaten kann es besonders an Land sehr heiß werden. Gemäßigte Temperaturen tagsüber und schon mal kühle Nächte in der Vor- und Nachsaison. Beste Segelzeit: Juni und bis Mitte September. In den Sommermonaten kann man mit viel Sonnenschein, aber auch vollen Häfen rechnen.
Schwierigkeitsgrad: Einfach im Sommer, Mittel in Vor- und Nachsaison. So schön Dalmatiens Segelrevier auch ist: wegen Bora und Schirokko darf das Revier in der Vor- und Nachsaison nicht unterschätzt werden. Gute Seemannschaft und der sicherer Umgang mit dem Boot sind Vorraussetzung an dieser schönen Adriaküste.
Navigation: Im gesamten Revier genügen Grundkenntnisse der terrestrischen Navigation. Es gilt das Lateralsystem A. Das Revier ist bestens betonnt und befeuert. Nachttörns sollten kein Problem sein. Der Tidenhub ist gering. Trotzdem muss man zur Springzeit in engen Passagen mit kräftigem Strom rechnen.
Häfen und Ankerplätze: In Kroatien gibt es zurzeit 43 Marinas, die ca. die Hälfte zur staatlichen Unternehmen ACI-Club gehören. Die Bojenplätze sowie Ankern in diesen Gebieten schützen nicht vor einer Gebühr. Die schönsten Häfen an diesem Küstenabschnitt sind Marina Kremik in Primosten, Marina Frapa in Rogoznica sowie ACI-Marina Dubrovnik.
Vorschriften und Behörden: Wie im nördlichen Teil Kroatiens braucht man hier auch folgender Papiere zum Segeln: "Amtlicher Führerschein für Yachten mit Küstennavigation" sowie ein "amtliches Betriebszeugnis für Funker" (des Skippers oder eines Crewmitgliedes). Das kroatische Funkzeugnis kann man auch durch eine Prüfung bei jeweiliger Hafenbehörde erwerben. Allerdings hat das nur in Kroatien Gültigkeit.
Anreise: Lowcost-Carrier Germanwings ab Köln nach Zadar, Intersky von Friedrichshafen nach Zadar. Linienflüge nach Zadar oder Split mit Croatia Airlines via Zagreb, mit Austrian Airlines via Wien und ab Hamburg mit Malev via Budapest. Der Flughafenbus fährt fast bis vor die ACI Marina. Die Anreise mit den, Auto kann reizvoll sein, dauert aber lange und ist nicht ganz ungefährlich.
Nicht möglich: Hafenplätze in der Hochsaison, gut Essen und Trinken in vielen Restaurants - man stelle sich auf eigene Bordküche ein!
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