Schon der Name verrät das Geheimnis dieses wunderbaren Küstenabschnitts an der südlicheren Adria: Montenegro - schwarze Berge.
Im Kontrast dazu schimmert das helle Licht des Meeres, das hier besonders glänzt und funkelt. Oben auf den zerklüfteten Höhen stehen die berühmten schwarzen Pinienwälder - Crna Poda - mit Bäumen, die über 400 Jahre alt sind.
Die atemberaubende Landschaft, die großartige Bucht von Kotor und eine sich stetig verbessernde nautische Infrastruktur sind gute Gründe für einen Besuch dieses Segelreviers, das noch als Geheimtipp gilt.
Die Landschaft riecht förmlich nach Wildheit und Abenteuer - hier ließ Karl May seinen Schut reiten, hier ist das Leben noch heute hart und Mitteleuropa weit entfernt: Montenegro gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Doch seit der Unabhängigkeit von Serbien geht es endlich spürbar aufwärts, Reformen wirken sich aus. Kein Wunder, dass sich das kleine Land (knapp 600.000 Einwohner) am Westen orientiert.
Bisher konnte das hochspannende Segelrevier nur von dem ca. 30 sm entfernten Dubrovnik angelaufen werden. Ein nicht unwichtiger Vorteil für die Gäste ist das Preisniveau, das deutlich unter dem von Kroatien liegt.
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| Wind & Wetter: | Angenehmes, mediterranes Klima im Küstengebiet, trockene und heiße Sommer, teilweise suptropische Vegetation. Die Meeresbrise Maestrale, die von Balkan runterwehende Bora sowie der in der Vor- und Nachsaison anzutreffende Schlechtwetterwind Schirocco sind die typischen Adriawinde, die auch dieses Revier beeinflussen. Beste Segelzeit April bis Oktober |
| Schwierigkeitsgrad: | Leicht, allerdings soll man besonders im Sommer die durch Thermik erzeugten Fallböen einkalkulieren. |
| Häfen und Ankerplätze: | Der Stadthafen der Handelsstadt Kotor bietet alle wichtigen Einrichtungen wie Frischwasser, Strom, eine Tankstelle, eine Reparaturwerkstatt, sowie Restaurants und Cafés. Die größte Hafenstadt Bar verfügt über eine moderne Marina mit allen Service- und Verproviantierungsmöglichkeiten. An der 53 sm langen montenegrinischen Küste bieten sich die Städte Perast, Tivat, Percanj, Herzog Novi, Budva, Bar zum Anlaufen gut an. Etliche Buchten sind nur per Yacht zu erreichen. |
| Navigation: | Der Stadthafen der Handelsstadt Kotor bietet alle wichtigen Einrichtungen wie Frischwasser, Strom, eine Tankstelle, eine Reparaturwerkstatt, sowie Restaurants und Cafés. Die größte Hafenstadt Bar verfügt über eine moderne Marina mit allen Service- und Verproviantierungsmöglichkeiten. An der 53 sm langen montenegrinischen Küste bieten sich die Städte Perast, Tivat, Percanj, Herzog Novi, Budva, Bar zum Anlaufen gut an. Etliche Buchten sind nur per Yacht zu erreichen. |
| Behörden: | Kroatien hat es den abstecherwilligen Crews nicht gerade leicht gemacht, die Ausklarierungsbestimmungen penibel überprüft und manchen Charterschiffen einen temporären Ausflug zum ungeliebten Nachbarn untersagt. Allerdings haben einige kroatische Firmen und Sunsail Genehmigungen eingeholt, damit die Segler dieses schöne Revier kennenlernen. |
| Anreise: | Flughafen Podgorica liegt ca. 70 km von Kotor und 90 km von Dubrovnik entfernt. Die Entfernung zwischen Flughafen Tivat und Kotor ist nur 11 km. Autoanreise von Dubrovnik nach Kotor dauert ca. 1 Stunde. |
| Nicht möglich: | Budva anzulaufen, die meistbesuchte Stadt der Adria mit seiner unter Denkmalschutz stehende Altstadt, und Meilenfressen. |