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Literatur Empfehlung


„ Ankerbuchten in den ostschwedischen Schären ”
Wido Parczyk
HanseNautic


„ Törnführer Schweden, Bd.2 ”
Claußen
Delius Klasing


„ Rund Schweden 1 ”
Claußen
Delius Kiasing Verlag


„ Küstenhandbuch Schweden 1 ”
Edition Maritim


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Segelwetter Schweden


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Yachtcharter Schweden

Bild eines Küstenabschnitt Öland

Segeln im Land der Mitternachtssonne

Es ist ein Revier der Gegensätze: Eben noch in Stockholm, der größten Stadt Skandinaviens, der Residenz des Königs, der Universitäten und der schwedischen Regierung, gleitet man kurz darauf durch eines der schönsten und naturnahen Reviere der Ostsee.

Der Stockholmer Schärengarten erstreckt sich zwischen Landsort im Süden und Arholma im Norden. Viele der rund 24000 Inseln und Steinhaufen um die Metropole sind unbewohnt.

In der Nähe der Küste sind die Inseln dicht mit Wald bewachsen und es gibt wenig Untiefen. Segelt man weiter in Richtung Ostsee, werden sie flacher und der Bewuchs spärlicher, bis sie schließlich nur noch wie die glänzenden Rücken von Seerobben aus dem Wasser ragen.

Dann wird die Navigation zu einer Herausforderung und es ist wichtig, immer genau zu wissen, wo man sich befindet. Als unkompliziertes Familienrevier sind die Schären deshalb nicht unbedingt zu empfehlen.

Wer sich aber zutraut, sicher durch ein unübersichtliches Labyrinth zu navigieren, ist hier gut aufgehoben. Rot-weiße Holzhäuschen leuchten im Grün der Inselbuckel und wenn die hervorragenden und detaillierten Revierführer der Schweden an Bord sind, weiß man immer ganz genau vor welchem Häuschen auf welchem Buckel man sich gerade befindet.

Anders als in anderen Revieren macht man in den Schären meist mit dem Heckanker fest und bringt vom Bug eine oder zwei Landleinen zu den Felsen oder Bäumen aus.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Unsere Ausgangshäfen:

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Satellitenkarte Yachtcharter Schweden

Reviereigenschaften Ostschweden

Wind und Wetter: Im Hochsommer meist gutes Wetter, der Schärengarten um Stockholm ist in dieser Zeit ein Schwachwind-Revier mit durchschnittlichen Windstärken von 3 bis 4 Beaufort. Am späteren Vormittag setzt bei Hochdrucklagen eine Seebrise ein, die sich langsam steigert und abends wieder einschläft. Wie überall können Kaps und Inselpassagen starke Abweichungen in Windrichtung und -stärke verursachen.
Schwierigkeit: Der Schwierigkeitsgrad des Reviers steigt mit der Entfernung von Stockholm. Zwei erfahrene Segler sollten mindestens an Bord sein. Das Revier zwischen den Inseln und Schären rund um den Stockholmer Schärengarten ist mitunter kniffelig und stellt navigatorische Anforderungen an die Crew. Man navigiert zwischen kargen Felsbuckeln, engen Durchfahrten zu versteckten Buchten.
Navigation: Die terrestrische Navigation stellt Ansprüche an Skipper und Mitsegler. Die größeren Fahrwasser sind betonnt, Untiefen aber nur selten gekennzeichnet. Bei tiefstehender Sonne können die Schären kaum ausgemacht werden, deshalb nicht am Spätnachmittag versuchen gegen die Sonne zu fahren, da dann die Untiefen schlecht zu erkennen sind.
Häfen und Ankerplätze: Einige wenige mittelgroße Häfen und Marinas mit guter Versorgung (z. B. Sandhamn, Utö, Bullandö Marina). Man macht entweder mit Heckboje oder in Boxen mit Schwimmer-Auslegern fest oder ankert in den vielen hervorragend geschützten Buchten und Naturhäfen mit Landleine zu einem Baum oder oder zu den Felsnägeln. Teilweise sind auch Ankerbojen ausgelegt. Es gibt hunderte bestens geschützte Ankerplätze und „Naturhäfen“ z.T. mit Ankerbojen. Landleine zu Bäumen ausbringen ist ratsam.
Vorschriften und Behörden: Wer aus der EU über die dänische Küste einreist, braucht nicht einzuklarieren, Personalausweis genügt. Wer dagegen aus internationalen Gewässern kommt, muss Einfuhrbeschränkungen beachten. Pro Mitsegler ab 20 Jahre sind 10 Liter Spirituosen, 90 Liter Wein und 110 Liter Bier erlaubt.
Anreise: Mit Skandinavian Airlines (SAS) oder Lufthansa täglich direkt ab Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München; ab Hannover mit SAS via Kopenhagen; TUIfly ab Stuttgart und Hannover; Germanwings ab Köln; Air Berlin täglich ab Berlin Tegel, Ryan Air ab Frankfurt/Hahn und Düsseldorf.
Nicht möglich: Ohne Ansage des Törnführers, der um die Untiefen herum in eine Ankerbucht dirigiert, zu segeln.
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Im Schärengarten Westschwedens

Westschweden besticht durch seine zerklüftete Küste im Kattegat und den Flair der Großstadt Göteborg, die trotz ihrer Größe wunderbar grün und sauber geblieben ist.

Vielleicht sind die westschwedischen Schären das schönste Revier im Ostseebereich, auf jeden Fall das unberührteste und landschaftlich vielfältigste.

Mehr Inseln und Buchten auf einer Quadratmeile sind weltweit kaum zu finden. Die Schären südlich von Göteborg sind ein Geheimtipp für Segler, die ruhige Gewässer und freie Häfen suchen.

Bild von Brücke in Trogir

Ein Teil des Reviers ist mit den kroatischen Kornaten oder dem Maddalena Archipel bei Sardinien vergleichbar.

Je weiter man in die inneren Schären abbiegt, desto lieblicher wird die Landschaft. Die kargen, gerade mal eben bemoosten Außenschären werden von grünen, teils bewaldeten Inseln und dem Festland abgelöst.

Keine Welle stört die Idylle – man segelt wie in einem Binnenrevier. Landfall lohnt wegen der Holzhäuser in den typischen Farben Gelb und Ochsenblutrot, und den kleinen Gärten zwischen urzeitlichen Granitgebilden.

Hier gibt es Häfen und Liegemöglichkeiten an jeder Ecke. Rund um die Insel Tjörn im Norden sind die wichtigsten Werften plaziert, die den exquisiten Ruf des schwedischen Bootsbaus ausmachen: Hallberg-Rassy, Malö, Najad, um nur einige zu nennen.

Göteborg, die Hauptstadt im Revier, bietet alle Möglichkeiten der Versorgung und viele lohnenswerte Sehenswürdigkeiten wie den Liseberg, den größten Vergnügungspark Skandinaviens, und das Gebäude der Ostindischen Kompanie mit dem Stadtmuseum, in dem Schwedens einziges Wikingerschiff zu sehen ist.

Reviereigenschaften Westschweden

Wind und Wetter: Von Mai bis August beträgt die durchschnittliche Windstärke 3 bis 4 Beaufort. Stürme sind selten und meist durch Gewitter ausgelöst. Die Thermik bestimmt die Tageswinde.
Schwierigkeit: Bei stürmischen westlichen Winden kann es an der Außenküste zu starker Brandung, Kreuzseen und Strudeln kommen. Im Innenrevier kann der Tidenhub vernachlässigt werden. Durch die Lage kann Strom durch Wind entstehen und bis zu 2 Knoten betragen. Die Gefahr in dem Insel- und Steinhaufen-Gewirr aufzulaufen ist relativ groß, wenn nicht exakt navigiert wird.
Navigation: Das Revier erfordert große Genauigkeit bei Kartenarbeit. Ein exakter Plotter ist ein gutes Hilfsmittel, aber kein Ersatz für saubere Kartenarbeit. Tipp: Jede passierte Tonne, Landmarke oder optische Auffälligkeit auf der Karte abhaken, sonst weiß man schnell nicht mehr genau, wo man sich befindet. Delius Klasing Verlag hat seit 2006 einen neuen Kartensatz im Programm, der auf amtlichem schwedischem Material basiert. Ein Mann am Bug zur Sichtkontrolle schadet nicht.
Häfen und Ankerplätze: Die Häfen und Hafenanlagen sind alle ordentlich und gut ausgestattet, die Liegegelder niedriger als anderswo. Jedoch findet man nicht überall alles für die Versorgung. Deshalb vorausschauend einkaufen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Bei den meisten Ankerplätzen fällt der Fels so steil ab, dass die Yacht bis ans Land mit dem Bug geführt und an eigenen oder eingelassenen Felsnägeln festgemacht werden kann. Das Dinghy kommt daher nicht oft zum Einsatz.
Vorschriften und Behörden: Wer aus der EU über die dänische Küste einreist, braucht nicht einzuklarieren, Personalausweis genügt. Wer dagegen aus internationalen Gewässern kommt, muss Einfuhrbeschränkungen beachten. Pro Mitsegler ab 20 Jahre sind 10 Liter Spirituosen, 90 Liter Wein und 110 Liter Bier erlaubt. Tipp: Vor Einreise diesen Punkt klären, da sich die Gesetze ändern können.
Anreise: Täglich mit Skandinavia Airlines (SAS) oder Lufthansa direkt ab Düsseldorf, Frankfurt, München; mit SAS ab Stuttgart und Hamburg via Kopenhagen; Air Berlin ab Berlin Tegel zum Nationalen Flughafen Salve.
Nicht möglich: Meilenfressen. Für einen Törn bis ganz in den Norden sollte man sich so um die 4-5 Wochen Zeit lassen. Denn Meilenfresser werden spätestens in den Schären das Beste verpassen.
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