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Literatur Empfehlung


„ Segeln in der Karibik, Bd.3, Virgin Islands ”
Bernhard Bertholmes
Delius Klasing Verlag


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Der neue Argos ONLINE Katalog 2012!

Yachtcharter British Virgin Islands

Bild eines Iguana auf Rum Point

Mischung aus europäischem und karibischem Flair

Keine Frage: Die Karibik gilt als Klassiker unter den Fernzielen.

Zu den British Virgin Islands (Jungfern-Inseln), gehören mehr als 100 Inseln und Inselchen.

Aufgrund der gleichmäßigen Winde und der kurzen Entfernungen zwischen den Inseln ist dies das ideale Revier für Karibik-Einsteiger. Die Ankerbuchten liegen nicht allzu weit auseinander – das Gebiet umfasst gerade einmal 50 Seemeilen.

Treffpunkt der Weltumsegler aus aller Welt ist English Harbour auf Antigua...

Das ist einer der Gründe, weshalb wir seit mehreren Jahren in der letzten Aprilwoche im Rahmen der "Antigua-Sailing-Week" den ARGOS-Antigua-Race-Cup organisieren.

Alle begeisterten Segler träumen davon, bei diesem einmaligen Ereignis "dabei" zu sein, an welchem mehr als 200 Yachten – Bareboat-, Renn- bis Maxiyachten - teilnehmen.

Ausgangshafen unseres Hauptpartners für Törns in den Virgin Islands ist Roadtown / Wickhams Cay auf Tortola. Sie haben eine große Wahl zwischen mehreren hundert Sunsail-Yachten.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

Unsere Ausgangshäfen:

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Satellitenkarte Yachtcharter British Virgin Islands

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Reviereigenschaften

Beste Segelzeit: Die Virgins liegen im Passatgürtel, das heißt zwischen November und Mai weht der Wind aus nordöstlichen Richtungen. Im Sommer und Herbst dreht er auf E bis SE. Kaltfronten mit stürmischen Winden aus N bis NW können im Winter durchziehen. Hurrikanzeit und somit schwül und regenreich ist es von August bis Oktober. Am gefährlichsten ist der September.
Revier: Das kleinräumige Gebiet um den Sir Francis Drake Channel ist das Familienrevier der Karibik. Wenn der NE-Passat kräftig weht – meist zwischen Januar und März – kann es allerdings auch hier ein Stück harte Arbeit sein, sich nach Luv hinaufzuarbeiten.
Kosten: Auf den Inseln gibt es keinen billigen Massentourismus, somit bleiben dessen unangenehme Begleiterscheinungen außen vor. Man kann nie sicher sein, wie gut das Essen ist, das auf den Tisch kommt, aber man kann sicher sein, dass es niemals billig ist. Auch die Supermärkte sind teuerer als bei uns.
Gezeiten und Strömung: Der Tidenhub beträt 30 cm. Trotzdem kann zwischen den Inseln Strom von 1 bis 2 Knoten laufen. Besondere Vorsicht ist vor der Küste Anegadas geboten.
Anreise: Entweder mit Air France via Paris nach St. Maarten, von dort Anschlussflug (Inselhüpfer) nach Beef Island (Tortola). Oder Sie fliegen mit Amerikanischen Fluggesellschaften (bzw. mit Iberia oder anderen) nach St. Juan (Puerto Rico), dann Anschluss nach Beef Islands.
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Virgin Islands: Inseln der Jungfrauen

Wie unberührt! - staunte Columbus und gab den Inseln den Namen Virgin Islands. Aber schon bald verloren sie ihre Unschuld und wurden zum Eldorado der Piraten.

Die Namen der Entjungferer sind noch heute an den Inselnamen abzulesen: Norman Island, Flanagan Island, Peter Island, Cooper Island, Jost van Dyke Island – alles Kerle, die sich auf Ausrauben und Niedermachen bestens verstanden.

Und der Sir Francis Drake Channel verweist auf einen der Oberpiraten ihrer Majestät, der englischen Königin Elisabeth I.

Bild von Paddelboot an einem Strand

Wie Perlen auf einer Korallenschnur hängen kleine und kleinste Inseln um diesen Channel, spärlich besiedelt wie Salt Island, vereinsamt und verlassen wie Fallen Jerusalem.

Hier und auch an anderen Stellen der "Virgins" ist Vorsicht geboten: Anegada zum Beispiel, die weiter nördlich gelegene, gilt als voll belegter Schiffsfriedhof.

Unberechenbare Strömungen lauern auf vorbeiziehende Yachten, um sie auf den Grund zu holen. Die Einfahrten in die Fahrrinnen zu den Ankerplätzen sind oft ungewiss, die Seekarten nicht immer genau und die Handbücher widersprechen sich auch schon mal. Alle Vorsicht ist also geboten.

Nur 141 Einwohner, aber drei Berühmtheiten bietet die alte Seeräuber-Idylle Jost van Dyke: Den "Painkiller", denn dies ist die Insel, auf der der Teufelstrunk zum ersten Mal gemixt wurde.

Zweitens den traumschönen Strand "White Bay", der nur mit der Yacht zu erreichen ist. Und schließlich "Foxys Beach Bar", die jeder kennt, der jemals diese Insel angelaufen ist.

Strom, Telefon und Autos gibt es auf Jost van Dyke erst seit kurzer Zeit. Stehen geblieben scheint die Zeit zwischen den einsamen Stränden und den pittoresken Holzhäusern des einzigen Ortes Great Harbour.

Eine Naturidylle sind auch die Strände des Inselchens Sandy Cay, nur einen Sprung von Jost van Dyke entfernt, wunderbar zum Schnorcheln, Schwimmen und Sonnenbaden geignet.

Die Insel Green Cay ist die einsame Robinson-Insel schlechthin und fast komplett von weißen Stränden umzogen.

Auch Norman Island lockt die Segler an. Die Insel ist unbewohnt und in Privatbesitz. Bei einer Länge von 4 km ist ihre Fläche gerade mal 2,4 km2.

Die wichtigste Bucht heißt "The Bight" an der Nordwest-Seite. Sie ist auch bei Starkwind gut geschützt und kann auch unter Segeln angelaufen werden.

Bild eines Sonnenaufgangs

Es liegen Mooring-Bojen aus, für die Gebühren erhoben werden – freies Ankern ist aber ebenso möglich. Die Insel wird auch als Robert Louis Stevensons "Treasure Island" identifiziert. Ihre Höhlen sind beliebte Schnorchelplätze.

Peter Island liegt am südlichen Rand des Sir Francis Drake Channel und "Peter Island Resort" ist eines der bekanntesten Hotels der Karibik. Von Deadman's Beach aus hat man einen wunderbaren Blick auf Dead Chest Island, wo der legendäre Pirat Blackbeard 15 Männer aussetzte, zusammen mit ihren Seemannskisten und einer Buddel voll Rum.

Nur einen Katzensprung von Virgin Gorda entfernt liegt im North Sound Saba Rock: Nicht viel mehr als ein Felsen, mit ein paar Häuschen und einem Bootsanleger. Im seichten Wasser liegt hier der Anker der MS Rhône, einem 95 Meter langen königlichen Postschiff, das in einem Hurrikan 1867 gegen die Felsen der südwestlichen Küste von Salt Island geschleudert wurde.

Das Wrack ist eine faszinierende Unterwasserheimat für Fische, Krabben, Oktopusse und Hummer. Es wurde mit dem Etikett "Nationalpark" ausgezeichnet und ist ein beliebter Platz für Unterwasser-Entdecker.

Alles in allem sind die Virgins ein wunderbares Segelrevier. Weiter nördlich locken die Inseln Prickly Pear, die Dogs, Necker Island, Eustasia Island und Mosquito Island – doch vollständig ist die Liste noch immer nicht. Alle Inseln aufzuzählen bleibt den umfangreichen und sachlich informativen Handbüchern und Reiseführern vorbehalten.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen hinsichtlich der Verfügbarkeit haben!

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